Präzisionstraining
Die Ausbildung stützt sich massgeblich auf das Feedback der Therapeuten, das wiederum auf Beobachtung und Erfahrung basiert.

Innovation ist für uns mehr als nur ein Schlagwort. Ausgestattet mit unserem eigenen klinischen Forschungsteam und dank unserer engen Forschungskooperationen implementieren wir innovative Technologien nicht nur schnellstmöglich in unsere Praxis, sondern testen auch deren Wirksamkeit in der Behandlung.
Ziel unserer Forschungspartnerschaften ist die Entwicklung einer neuartigen Form der Neurorehabilitation, die sich nahtlos in den Alltag unserer Patient:innen integriert. Sie trainieren selbstständig, indem Sie so aktiv wie möglich sind. Intelligente Technologie und die Interaktion mit Ihren Therapeut:innen gewährleisten das notwendige Korrekturfeedback, die Unterstützung und die Sicherheitsmassnahmen.
Wir beteiligen uns kontinuierlich an innovativen Forschungskooperationen und -projekten in Zusammenarbeit mit renommierten Bildungseinrichtungen weltweit und streben stets nach höchster Qualität in der Neurorehabilitation, basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen.
Unsere Neurorehabilitationskliniken sind mit modernster Bewegungsanalysetechnik, Robotersystemen und anderen innovativen Geräten ausgestattet, um das praktische Training mit dem Therapeuten zu ergänzen.
CAREN
ZeroG® von Aretech
Laufband mit geteiltem Laufband
Gemeinsam mit dem cereneo Institut für Interdisziplinäre Forschung (cefir), dem Universitätsspital Zürich und der ETH Zürich betreiben wir Grundlagenforschung und klinische Forschung, einschließlich randomisierter kontrollierter Studien zur Erprobung neuer Ausbildungs- und Diagnosemethoden.
Die Ausbildung stützt sich massgeblich auf das Feedback der Therapeuten, das wiederum auf Beobachtung und Erfahrung basiert.
Die kontinuierliche Beurteilung neurologischer Beeinträchtigungen und Behinderungen bildet das Rückgrat einer gezielten und erfolgreichen Rehabilitationstherapie
Auf der Grundlage von Erkenntnissen, die wir in unserem Grundlagenforschungsprogramm gewonnen haben, stellen wir die Hypothese auf, dass das Training durch das Hinzufügen von Belohnungen verbessert werden kann.
Dr. Meret Branscheidt, Ärztliche Direktorin des cereneo Rehabilitationszentrums Hertenstein, war Mitglied des Expertenteams des NIBS-Roundtables, das einen Fahrplan für die Anwendung der präzisen, nicht-invasiven Hirnstimulation in der Schlaganfallrehabilitation erarbeitete. Das Ergebnis dieses Experten-Roundtables sind fünf zentrale Empfehlungen für den Einsatz von NIBS. Ziel ist es, NIBS durch die Verwendung einheitlicher Messmethoden besser an die individuellen Bedürfnisse der Patienten anzupassen und so die Ergebnisse verschiedener Studien vergleichbar zu machen.
Bei cereneo setzt Dr. Meret Branscheidt in der cereneo Rehabilitationsklinik in der Schweiz erfolgreich die verschiedenen NIBS-Techniken zur Unterstützung der Genesung von Schlaganfallpatienten ein.
Dies ist ein Fallbericht von Mike D. Rinderknecht, Julio A. Dueñas, Jeremia P. Held, Olivier Lambercy, Fabio M. Conti, Leopold Zizlsperger, Andreas R. Luft, Marie-Claude Hepp-Reymond und Roger Gassert. Der Bericht beschreibt ein neuartiges automatisiertes Beurteilungsinstrument für taktile Fehllokalisationen bei neurologischen Patienten mit somatosensorischen Defiziten nach einem Schlaganfall. Mit diesem Instrument lassen sich die Topästhesie-Defizite der Patienten, die durch neurologische Schädigungen wie einen Schlaganfall stark beeinträchtigt sein können, identifizieren, lokalisieren, präzise quantifizieren und darstellen.
Diese Längsschnittstudie von Jing Xu, Meret Branscheidt, Heidi Schambra, Levke Steiner, Mario Widmer, Jörn Diederichsen, Jeff Goldsmith, Martin Lindquist, Tomoko Kitago, Andreas R. Luft, John W. Krakauer und Pablo A. Celnik untersucht die interhemisphärischen Interaktionen von Schlaganfallpatienten, indem sie deren prämotorische interhemisphärische Inhibition (IHI) über ein Jahr nach dem Schlaganfall verfolgt. Ein bei Patienten mit chronischem Schlaganfall festgestelltes inhibitorisches Ungleichgewicht scheint mit einer beeinträchtigten motorischen Leistungsfähigkeit zu korrelieren und stellt einen Ansatzpunkt für therapeutische Interventionen dar.
Diese Studie von Heidi M. Schambra, Jing Xu, Meret Branscheidt, Martin Lindquist, Jasim Uddin, Levke Steiner, Benjamin Hertler, Nathan Kim, Jessica Berard, Michelle D. Harran, Juan C. Cortes, Tomoko Kitago, Andreas Luft, John W. Krakauer und Pablo A. Celnik untersucht, ob das Vorhandensein oder Fehlen motorisch evozierter Potenziale (MEPs) die Wiederherstellung der willkürlichen Kontraktion und Kraft eines Armmuskels im Vergleich zu einem intrinsischen Handmuskel unterschiedlich beeinflusst. Die Erholung der Bewegung in proximalen und distalen Muskeln der oberen Extremität nach einem Schlaganfall scheint unterschiedlichen zeitlichen Verläufen zu folgen, was auf Unterschiede in ihren neutralen Substraten hindeutet.
Diese prospektive, querschnittliche Beobachtungsstudie von Anne Schwarz, Miguel MC Bhagubai, Saskia HG Nies, Jeremia PO Held, Peter H. Veltink, Jaap H. Buurke und Andreas R. Luft zielt darauf ab, die raumzeitliche Kinematik von Schlaganfallpatienten bei alltäglichen Aktivitäten der oberen Extremitäten umfassend zu charakterisieren. Daher wurden kinematische Ausdrücke hinsichtlich verschiedener Bewegungsarten und Beeinträchtigungsgrade sowohl für die gesamte Aufgabe als auch für Bewegungsunterphasen untersucht.
Eine prospektive Beobachtungsstudie an Schlaganfallpatienten von Jeremia PO Held, Anne Schwarz, Johannes Pohl, Eva Thürlimann, Silvan Porrtmann, Meret Branscheidt, Madalina Fratian, Jannie van Duinen, Janne M. Veerbeek und Andreas R. Luft. Diese Studie untersucht die Auswirkungen des COVID-19-Lockdowns auf den Zugang von Schlaganfallüberlebenden zu Therapie, körperlicher Aktivität, Funktionsfähigkeit und Stimmung in der Schweiz.
Eine prospektive, longitudinale Beobachtungsstudie von Bea Essers, Annick Van Gils, Christophe Lafosse, Marc Michielsen, Hilde Beyens, Fabienne Schillebeeckx, Janne M. Veerbeek, Andreas R. Luft, Daphne Kos und Geert Verheyden untersucht die Entwicklung einer Gruppe von Schlaganfallpatienten sechs bis zwölf Monate nach dem Schlaganfall, um Faktoren zu ermitteln, die bei der Aufnahme in die stationäre Rehabilitation eine Rolle spielen. Eine Patientengruppe mit einer „Diskrepanz“ – gute beobachtete motorische Funktion der oberen Extremität (OE), aber geringe subjektiv wahrgenommene OE-Aktivität sechs Monate nach dem Schlaganfall – nutzt die betroffene OE im Alltag tendenziell weniger, als aufgrund klinischer Tests zu erwarten wäre. Die Bedeutung einer individualisierten Therapie soll noch bestätigt werden.
Diese Studie von Jeremia Philipp Oskar Held, Kevin Yu, Connor Pyles, Janne Marieke Verbeek, Felix Bork, Sandro-Michael Heining, Nassir Navab und Andreas R. Luft hat zum Ziel, (1) die Beeinflussung des Gangbildes von Schlaganfallpatienten durch virtuelle Unterstützung beim Gehen im Freien im Vergleich zum Gehen ohne Augmented-Reality-Feedback (AR) zu untersuchen und (2) die Benutzerfreundlichkeit des AR-Systems zu analysieren. Die Verbesserung von Gleichgewicht und Gangbild zählt zu den Hauptzielen der Rehabilitation nach einem Schlaganfall.
Diese Studie von Christoph M. Kanzler, Anne Schwarz, Jeremia P.O. Held, Andreas R. Luft, Roger Gassert und Olivier Lambercy untersucht die Eignung des Virtual Peg Insertion Test (VPIT) zur Charakterisierung von sensomotorischen Beeinträchtigungen der Arme und Hände, die für die Ausführung funktioneller Aufgaben nach einem Schlaganfall relevant sind. Um die Wirkung neurorehabilitativer Interventionen zu optimieren, ist die Beurteilung funktionell relevanter sensomotorischer Beeinträchtigungen der Arme und Hände unerlässlich. Der VPIT erfasst Einschränkungen und quantifiziert Bewegungen während einer zielgerichteten Manipulationsaufgabe.
Diese Delphi-Studie von Johannes Pohl, Jeremia Philipp Oskar Held, Geert Verheyden, Margit Alt Murphy, Stefan Engelter, Agnes Flöel, Thierry Keller, Gert Kwakkel, Tobias Nef, Nick Ward, Andreas R. Luft, Janne Marieke Veerbeek hat zum Ziel, einen international vereinbarten Kernsatz von motorischen Ergebnismessungen für die klinische Anwendung zu entwickeln, der als Qualitätsstandard in der klinischen motorischen Rehabilitation nach einem Schlaganfall dienen soll.
Ziel dieser Studie von Anne Schwarz, Miguel MC Bhagubai, Gerjan Wolterink, Jeremia PO Held, Andreas R. Luft und Peter H. Veltink ist es, das Verständnis der Pathophysiologie von Bewegungsstörungen der oberen Extremitäten zu verbessern und die Wirksamkeit von Interventionen nach Schlaganfällen nachzuweisen.
Die Studie von D. Flury, F. Massé, A. Paraschiv‐Ionescu, K. Aminian, AR Luft und R. Gonzenbach zeigt, dass Informationen über die motorische Leistungsfähigkeit im Alltag wertvoll sein können, um Rehabilitationstherapiepläne und Beratungen an die Bedürfnisse einzelner Schlaganfallpatienten anzupassen.
Eine randomisierte, kontrollierte Studie von Mario Widmer, Jeremia PO Held, Frieder Wittmann, Belen Valladares, Olivier Lambercy, Christian Sturzenegger, Antonella Palla, Kai Lutz und Andreas R. Luft: Lernen und lernbezogene Neuroplastizität im motorischen Kortex sind potenzielle Mechanismen, die die Wiederherstellung von Bewegungsfähigkeiten nach einem Schlaganfall vermitteln. Diese Mechanismen hängen von dopaminergen Projektionen aus dem Mittelhirn ab, die möglicherweise Belohnungsinformationen kodieren. Ebenso bestätigt die Erfahrung von Therapeuten die Bedeutung von Feedback/Belohnung für die Effektivität des Trainings nach einem Schlaganfall.
Mario Widmer, Kai Lutz und Andreas R. Luft (2019). Reduzierte striatale Aktivierung als Reaktion auf positives Feedback zur motorischen Leistung nach einem Schlaganfall. NeuroImage: Clinical, Band 24, 102036.
Robinson Kundert, MSc1,2,3, Jeff Goldsmith, PhD4*, Janne M. Veerbeek, PhD1,2, John W. Krakauer, MD5*, und Andreas R. Luft, MD1,2 (2019). Neurorehabilitation and Repair 00 (0): 1-12.
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Zizlsperger L, Kümmel F, Haarmeier T (2016) Metakognitives Selbstvertrauen steigt mit dem visuellen Wahrnehmungslernen, bestimmt es aber nicht. PLoS ONE 11(3): e0151218. doi:10.1371/journal.pone.0151218
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