Ernährung als wirksames Mittel zur Verringerung des Schlaganfallrisikos

Bei cereneo fokussieren wir uns auf die Rehabilitation von neurologischen Erkrankungen oder Störungen. Ein Schlaganfall ist weltweit die Ursache Nummer 1 für eine dauerhafte Beeinträchtigung neurologischer Funktionen. Uns liegt es am Herzen, Bewusstsein dafür zu schaffen, welchen Einfluss jeder Einzelne auf sein persönliches Schlaganfallrisiko hat.

Das Schlaganfallrisiko steigt mit dem Alter, grundsätzlich kann ein Schlaganfall in jedem Alter auftreten, was stark vom individuellen Lebensstil abhängt. Frauen haben statistisch gesehen ein höheres Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden als Männer, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass Frauen eine höhere Lebenserwartung haben.

Was sind die Hauptrisikofaktoren für einen Schlaganfall?

  • Bluthochdruck,
  • Zigarettenrauchen oder Passivrauchen,
  • hoher Cholesterinspiegel,
  • Diabetes sowie eine fett- und salzreiche Ernährung,
  • unentdeckte Herzrhythmusstörungen,
  • starker Alkoholkonsum,
  • Bewegungsmangel.

Man kann viel tun, um einem Schlaganfall vorzubeugen, und es ist ratsam, dass sich jeder Mensch über 50 im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung einer Schlaganfallrisikobeurteilung unterziehen sollte.

Besteht ein potenzielles Schlaganfallrisiko, gehen Sie Schritt für Schritt vor, um Ihre Risikofaktoren zu reduzieren. Der Versuch, alles auf einmal zu ändern, ist eine kaum zu bewältigende Herausforderung, kann zu Frustration führen und ist nicht selten demotivierend und endet damit, dass sich überhaupt nichts ändert.

Es ist viel besser, einen Schritt nach dem anderen zu tun – ein guter Anfang ist die Umstellung der Essgewohnheiten. Es gibt so viele leckere und gesunde Lebensmittel! Eine Ernährungsumstellung muss nicht bedeuten, dass man ständig Hunger und Heisshunger hat. Dies ist oft die Folge eines völligen Verzichts auf bestimmte Nährstoffe, wie z. B. Kohlenhydrate. Besser ist, „schlechte“ Kohlenhydrate mit hohem Zuckergehalt, wie Schokolade, Kuchen, Kekse und raffinierte Kohlenhydrate, wie weissen Reis, weisse Nudeln, Weissbrot und Croissants durch gute Kohlenhydrate zu ersetzen – d. h. ballaststoffreiche Kohlenhydrate wie Vollkornprodukte, Körner, Nüsse, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst. Dies trägt zu einem längeren Sättigungsgefühl bei, wirkt sich positiv auf die Verdauung aus und sorgt für ein stabiles Energieniveau.

Idealerweise sollten Sie 30 verschiedene Gemüse- und Obstsorten pro Woche essen. Das klingt viel… auch für einen Obst- und Gemüsefreak, also warum nicht mit 10 in der ersten Woche beginnen und nach 4 Wochen vielleicht bei 25 ankommen, was ein grosser Erfolg ist!

Lassen Sie sich Zeit… und erwarten Sie keine magischen Gewichtsverluste à la Hollywood – die übrigens auch nicht von Dauer sind.

Für eine Ernährungsumstellung, die langfristig zu einer Veränderung der Essgewohnheiten führt, sollten Sie sich 4-6 Monate Zeit nehmen. Manchmal hilft es, für den Anfang eine professionelle Ernährungsberatung durch einen qualifizierten Ernährungsberater in Anspruch zu nehmen. Bei cereneo bieten wir einen medizinischen Check-up zur Beurteilung des Schlaganfallrisikos an, der auch eine Ernährungsanalyse umfasst.

Und zu guter Letzt, wenn Sie einen Heisshunger haben, können Sie sich hin und wieder etwas gönnen. Was ich manchmal mache, wenn ich Lust auf etwas Süßes habe… ich ziehe meine Turnschuhe an und gehe spazieren.

Dieser Artikel wurde von Katrin Haberzettl, Marketing Specialist, in Zusammenarbeit mit Henriette Saevil, Clinical Nutritionist bei cereneo, verfasst, die sich beide leidenschaftlich für Ernährung einsetzen und die Schaffung eines Bewusstseins für Prävention am Herzen liegt.

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