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Die Familie spielt eine wichtige Rolle im Rehabilitationsprozess

Ramzi über seine Rolle als Hotelmanager

Bei cereneo kommen Schweizer und internationale Patienten aus verschiedenen Regionen und Kulturen zusammen. Unabhängig von ihrer Herkunft verfolgen alle Beteiligten dasselbe Ziel: den bestmöglichen Erfolg ihrer neurologischen Rehabilitation. Viele Patienten haben ein erhöhtes Bedürfnis nach sozialer Nähe und Geborgenheit, daher spielt die Einbindung von Angehörigen und Freunden eine wichtige Rolle und wirkt sich positiv auf den Rehabilitationsprozess aus.

Patienten und Angehörige sollten sich gleichermaßen zu Hause fühlen

Um den Aufenthalt für alle so angenehm wie möglich zu gestalten, verfügt cereneo über ein eigenes Patientenbetreuungsteam. Dieses Team sorgt dafür, dass die Gewohnheiten, Traditionen und Wünsche der Patienten und ihrer Angehörigen berücksichtigt werden, damit sie sich während ihres Klinikaufenthalts wie zu Hause fühlen.

Ramzi Kacem, Hospitality Manager bei cereneo , kümmert sich mit ganzem Herzen und Engagement um alle nicht-medizinischen Anliegen der Patienten und ihrer Familien.

Welche Aufgaben haben Sie bei der Betreuung der Familien?

Die Bedürfnisse variieren stark von Land zu Land. Ich bemühe mich, allen Wünschen gerecht zu werden und lege großen Wert darauf, die kulturellen Besonderheiten jedes Landes zu berücksichtigen. Meine Aufgaben ähneln denen eines Concierge in einem Hotel. Ich kümmere mich um alle Anliegen und Fragen der Familie, sei es Einkaufen, die Organisation und Begleitung zu Arztterminen, die Visumsverlängerung, die Organisation von Transport, Mietwagen oder Ausflügen, aber auch Restaurant- oder Veranstaltungsreservierungen oder die Buchung von Friseur- oder Kosmetikterminen. Oft organisiere ich auch Feiern und Geschenke zum Geburtstag eines Patienten oder Familienmitglieds.

Dank meiner Sprachkenntnisse fungiere ich oft als Übersetzer für unsere arabischen Patienten, beispielsweise bei Arztbesuchen oder wenn es um Anfragen bezüglich Änderungen der Behandlung und Pflege geht.

Wie stehen Sie zur Zusammenarbeit mit den Angehörigen?

Familien sind anfangs oft unsicher, gewinnen aber nach einigen Kontakten schnell Vertrauen, weil sie merken, dass sie sich mit all ihren Sorgen an mich wenden können. Ich nehme mir Zeit, ihnen zuzuhören, ihre Fragen zu beantworten und ihre Probleme zu lösen. Das schafft Vertrauen, und nach ein paar Wochen fühle ich mich manchmal fast schon wie ein Teil der Familie.

Das Patientenbetreuungsteam spielt eine wichtige Rolle als Bindeglied zwischen Familie und Krankenhauspersonal. Ich besuche die Patienten so oft wie möglich, auch während ihrer Therapiesitzungen, um mich nach ihrem Befinden zu erkundigen und sicherzustellen, dass sie sich wohlfühlen. Oft unterhalte ich mich einfach kurz mit den Angehörigen bei einer Tasse Kaffee, ohne dass etwas Bestimmtes besprochen werden muss. Ich höre zu und versuche, ihnen den Alltag zu erleichtern.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit besonders gut?

Meine Aufgaben sind sehr vielfältig. Jeder Tag ist anders, und anderen Menschen zu helfen, gibt mir ein sehr gutes Gefühl. Für Familien sind manche Probleme sehr kompliziert, und ich versuche immer, eine unkomplizierte Lösung zu finden.

Und was geschieht nach dem Klinikaufenthalt?

Für viele Familien und Patienten bin ich auch nach ihrem Aufenthalt noch die Ansprechpartnerin, wenn es um unsere.. cereneo Home oder Online-Dienste Und ich bringe sie mit den richtigen Ansprechpartnern in Kontakt. Patienten benötigen oft auch nach ihrem Aufenthalt noch Medikamente oder Hilfsmittel, die wir dann für sie organisieren.

Ich stehe noch immer mit einigen Familien in Kontakt und sie schicken mir Familienfotos. Das zeigt mir, dass ich gute Arbeit leiste!

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